RoboCup 2003 in Padua startet
Heute beginnt in Padua die Roboterfußball-WM "RoboCup 2003". Die Vorrundenspiele finden von 5. bis 7. Juli, die Finalspiele am 8. und 9. Juli statt.
In fünf unterschiedlichen Ligen und Gewichtsklassen werden 183 Teams aus 35 Ländern mit ihren selbst entwickelten Robotern um Spitzenplatzierungen kämpfen.
Österreich ist in Padua mit gleich zwei Teams am Start. Die kleineren Roboter "Vienna Cubes" des Technikums Wien werden in der Small-Size-Liga, das "Mostly Harmless"-Team der TU Graz in der Königsklasse der Middle-Size-League teilnehmen.
Erklärtes Ziel ist der Einzug in die Finalrunde.
In der Middle-Size-Liga spielen zwei Teams mit je bis zu vier autonomen Robotern auf einem 12 x 7 Meter großen Spielfeld gegeneinander.
RoboCup 2003Die Ligen
Die Roboter sind 50 x 50 x 80 Zentimeter groß, etwa 80 Kilogramm schwer und beinhalten alle Sensorik, Rechenleistung und Energieversorgung. Die Orientierung erfolgt anhand von Farbmarkierungen, die Roboter müssen während des Spiels völlig autonom handeln.
In der kleinen Liga treten ebenfalls fünf Roboter, jedoch mit einem kleineren Durchmesser von 15 cm bei einer Höhe von 18 cm, an und kicken auf einem 2,9 x 2,4 Meter großen Spielfeld.
Gesteuert werden die kleinen Kicker extern über Funk von zwei Computern. Über ein pneumatisches System kann der Ball von den "Cubes" mit hoher Geschwindigkeit abgefeuert werden.
Konkurrierende Roboterfußball-WM im Herbst in Wien
Der RoboCup ist nicht zu verwechseln mit der Weltmeisterschaft
des zweiten Robokicker-Verbandes "Federation of International
Robot-Soccer-Association" [FIRA], die dieses Jahr im Herbst in Wien
stattfindet. Diese unterscheidet sich vor allem durch die kleineren,
würfelförmigen Spieler mit einer Kantenlänge von 7,5 Zentimetern.
Wien ist Gastgeber der Roboterfußball-WM
