"Das Internet ist reif" - aber offline
Im Rahmen der schon Mitte Mai erstmals vorgestellten Initiative "Das Internet ist reif!" der Telekom Austria [TA] und des Österreichischen Seniorenrates wurde am Donnerstag das zugehörige Buch [mit dem Titel "Das Internet ist reif!"] präsentiert.
Experten setzen sich darin mit der Notwendigkeit auseinander, Senioren an der modernen Kommunikationsgesellschaft "teilhaben zu lassen".
Die Site "Seniorkom.at" ist allerdings absichtlich noch nicht online gegangen: In ersten Schritten der Kampagne, zu denen auch das Buch gehört, sollen zunächst "Politik und Wirtschaft" für das Thema "sensibilisiert" werden.
"Seniorkom.at" soll erst am 1. Oktober einer breiten Öffentlichkeit [Präsentation im Rathaus beim Seniorentag] vorgestellt werden.
Die Plattform ist seit zwei Monaten im Testbetrieb und wird mit "Focus-Gruppen aus der Zielgruppe", Seniorenvertretern, sowie Spezialisten aus Medizin, Technik, Grafikdesign und Seniorenmarketing getestet.
Senioren sollen verstärkt ins Netz gehen"Senioren sind User, nicht Loser"
Knafl, Präsident des Seniorenrates und Seniorenbund-Bundesobmann: "Computer und Internet, das ist doch nichts für ältere Leute - wer heutzutage noch dieser Meinung ist, liegt völlig falsch. Senioren sind User, nicht Loser."
Die TA beteiligt sich an dem Projekt unter anderem mit "speziell auf die Zielgruppe abgestimmten Internet-Zugangspaketen".
Darüber hinaus finden in Kooperation mit dem Seniorenrat österreichweit seniorengerechte Einschulungen statt.
Fischer und Blecha präsentieren
Blecha: "Das große Interesse zeigt, wir sind mit unserer Initiative 'Seniorkom.at' auf dem richtigen Weg. Internet hat keine Altersgrenze."
Die Buchautoren
Als Autoren treten unter anderem Bundespräsident Thomas Klestil,
die Seniorenratspräsidenten Karl Blecha und Stefan Knafl,
Staatssekretärin Ursula Haubner [FPÖ], die Internet-Beraterin der
US-Regierung, Esther Dyson, und der Technik- und Marketingvorstand
der TA, Rudolf Fischer, auf.
Die Website Seniorkom.at
