"Doom"-Spieler im Großstadt-Dschungel
Japanische Handybesitzer könnten schon bald durch die Straßen laufen und dabei den Shooter "Doom" spielen.
Die US-Firma GeoVector hat nun eine "Real World"-Version des Spieles entwickelt. Das berichtet das neuseeländische Newsportal Stuff.
Dank der neuen Technologie sollen die Nutzer ihre Gegner mit dem Handy "erschießen" können und auf dem Bildschirm das "Doom"-Spielgeschehen und die Umgebung im Blick haben.
Schon bald in Japan und Südkorea
Mobilfunker aus Japan und Südkorea hätten bereits ihr Interesse
an dem neuen Spiel angemeldet, so GeoVectors Entwicklungschef Arron
Judson.
GeoVectorLocation-based Service
Mit dem Spiel versucht GeoVector seiner neuen "Pointing-Technologie", einem Location-based Service, zu mehr Popularität zu verhelfen.
Mit der Technologie können die Nutzer Informationen über Objekte abrufen, indem sie einfach mit dem Mobiltelefon darauf zeigen. Richtet man das Gerät etwa auf ein Kino, liefert das System das komplette Kinoprogramm. Außerdem können andere Nutzer der Pointing-Technologie in der Nähe angezeigt werden.
Für das System kommt entweder das Global Positioning System [GPS] zur Anwendung, die Handys müssten dementsprechend mit einem Empfänger ausgestattet werden, oder das bestehende Mobilnetz wird dazu benutzt, die geografische Position des Benutzers abzurufen.
In Japan und Südkorea ist ein derartiges Lokalisieren schon üblich.
Erster Test beim America's Cup
GeoVectors Pointing-Technologie wurde bereits während des America's Cup in Neuseeland getestet. Die Zuschauer konnten durch simples Daraufzeigen mit einem Handheld Informationen über die teilnehmenden Boote einholen.
