18.06.2003

KARL-HEINZ

Bildquelle: APA

Grassers teure Website

"Für diese Website allein scheint mir so eine Summe etwas hoch gegriffen", sagte Christoph Wize, Geschäftsführer der Wiener Pixelwings, seit 1995 im Geschäft mit Webdesign.

Über den Daumen, so Wize weiter, sei ein Auftritt wie jener von Finanzminister Karl-Heinz Grasser mit allem Drumherum wie Logo-Entwicklung, zugeschaltetetem Content-Management-System etc. für rund die Hälfte bis zwei Dritteln dieses Gelds auf dem freien Markt zu haben.

Allerdings nicht bei Pixelwings, so Wize weiter, man habe zwar Ministerien [Infrastrukturministerium] und Institutionen [Nationalbibliothek] als Kunden, "Websites für Parteien oder Politiker machen wir prinzipiell nicht".

Das Kommunikationsaufkommen

Die Website stand Mittwochnachmittag zeitweise unter beträchtlichem Verkehr, die Antwortzeiten lagen bei etwa 1.000 Millisekunden.

Ein nennenswertes, nach außen sichtbares Kommunikationsaufkommen generiert sie ansonsten nicht.

Der Chatroom war am Nachmittag bis auf zufällig hereingeschneite Besucher, die schnell wieder verschwanden, den ganzen Tag über leer.