Markt für IT-Services wuchs langsamer
Der Markt für IT-Dienstleistungen ist in Österreich wegen der Konjunkturschwäche 2002 nur um 1,9 Prozent auf 2,66 Mrd. Euro gewachsen, gab der Marktforscher IDC am Donnerstag bekannt.
Ein weiterer Hemmschuh für eine positive Marktentwicklung sei der hohe Grad an Pessimismus unter den Wirtschaftstreibenden auf Grund politischer Unsicherheitsfaktoren gewesen. Deshalb seien vielfach neue Projekte aufgeschoben worden.
Mehr als 50 Prozent aller IT-Services-Ausgaben entfielen auf die Finanzbranche [Banken, Versicherungen und andere Finanzdienstleistungen], auf die produzierende und verarbeitende Industrie sowie auf die öffentliche Verwaltung. Die Notwendigkeit, Kunden stärker an Unternehmen zu binden, habe das Augenmerk der End-User 2002 auch stärker auf Kundenbindungslösungen [CRM] gelenkt.
IDCSiemens überholt IBM
IBM hat laut IDC 2002 seine Poleposition zu Gunsten der Siemens-Dienstleistungssparte SBS aufgeben müssen.
Auf dem dritten Platz folgt das Raiffeisen-Informatik-Zentrum, mit nur geringem Vorsprung vor T-Systems. Der regionale Anbieter Applied International Informatics fiel vom vierten auf den fünften Platz zurück.
Der Outsourcing-Markt wuchs in Österreich laut IDC um 24,4 Prozent.
