Kompressorkühlung für Chips
Wasserkühler sind herkömmlicher Luftkühlung in Effizienz und Geräuschentwicklung überlegen. Aber es gibt eine Klasse, die höher einzustufen ist: die Kühlung nach dem Kompressorprinzip.
Dabei wird ähnlich wie bei Klimaanlagen und Kühlschränken ein Kühlmittel zum Verdampfen gebracht und entzieht der Umgebung somit Wärme.
Tom's Hardware hat eines der aktuellsten Geräte getestet, den Prometeia Mach 2 von Chip-Con. Bei einer Prozessor-Wärmeverlustleistung von 135 Grad pendelt sich die Temperatur bei minus 37 Grad Celsius ein. Bei Teillast sind gar Temperaturen bis minus 52 Grad möglich.
Die Folge: ein stabiles, übertaktbares System. Das Testsystem konnte um 37 Prozent von 3.000 auf 4.100 Megahertz übertaktet werden.
27 Kilogramm Gewicht
Ein Mikroprozessor sorgt dafür, dass sich das System erst
einschaltet, wenn es ausreichend gekühlt ist. Wer sich von 400 Euro
und 27 Kilogramm Lebendgewicht nicht abschrecken lässt, kann
Kompressorkühlung in Erwägung ziehen.
Test bei Dr. Tom
