Download-Markt wächst 2009 um ein Viertel
BITKOM rechnet mit 60 Millionen Downloads bis Jahresende
Die Deutschen geben für runtergeladene Dateien spartenübergreifend 2009 rund 250 Millionen Euro aus, das sind 18 Prozent mehr als im vergangen Jahr. Die Zahlen stammen aus einer Erhebung des Marktforschungsinstituts GfK im Auftrag des deutschen Branchenverbands BITKOM.
Die Anzahl bezahlter Downloads aus den Bereichen Musik, Spiele, Videos, Hörbücher und Software soll bis Jahresende auf etwa 60 Millionen Titel steigen, das sei eine Steigerung um 24 Prozent gegenüber dem Vorjahr, gab der Branchenverband am Montag in Berlin bekannt.
"Downloads sind kein Jugendphänomen mehr"
Auch die Preise für Downloads sind der Erhebung zufolge gesunken. Ein einzelner Download einer Datei kostete in den Monaten Jänner bis September im Schnitt 4,10 Euro, im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 4,34 Euro.
Die Nachfrage nach Downloads geht der Erhebung zufolge überwiegend auf Männer zurück. Sie stellen 64 Prozent der Kunden, Frauen 36 Prozent. Zugenommen hat der Anteil der Nutzer über 30 Jahren. Sie machten von Jänner bis September dieses Jahres 61 Prozent der Käufer aus. Das sind vier Prozentpunkte mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. "Downloads sind längst kein Jugendphänomen mehr", so BITKOM-Vizepräsident Achim Berg.
