Microsoft bestätigt Datenverlust bei Hotmail
Phisher-Bande stellt Daten Tausender User ins Netz
Microsoft hat am Montag (Ortszeit) bestätigt, dass Log-in- und Passwortdaten von Nutzern seines E-Mail-Dienstes Hotmail auf einer Website angeboten wurden, die von Phishing-Betrügern betrieben wurde. Laut US-Medienberichten sind rund 10.000 Hotmail-Accounts betroffen.
Accounts vorübergehend gesperrt
Laut Microsoft sind die privaten Daten mittlerweile von der Website entfernt. Aus Sicherheitsgründen hat der Konzern die betroffenen Nutzer-Accounts gesperrt. Man werde den Usern dabei helfen, neue Passwörter einzurichten, so Microsoft. Der Konzern weist darauf hin, dass der Datenverlust nicht auf einen Einbruch in die Microsoft-Systeme zurückzuführen sei, die Phisher hätten die Passwörter mit den im Gewerbe üblichen Methoden ergaunert.
Phisher senden E-Mails aus, die aussehen, als kämen sie von einer etablierten öffentlichen Institution, von einer Bank oder einer Versicherung. In diesen Mails fordern die Betrüger unter einem Vorwand die arglosen Nutzer dazu auf, ihnen persönliche Daten zu übermitteln.
(Reuters/futurezone)
