IBM kooperiert mit Ubuntu
Eigenes Software-Paket für Netbooks
Der US-Computerkonzern IBM tritt mit einer eigenen Software für kleine tragbare Computer in Konkurrenz zu Marktführer Microsoft. Gemeinsam mit dem südafrikanischen Software-Unternehmen Canonical, der Firma hinter Ubuntu, biete IBM ein Programmpaket für Netbooks und andere mobile Geräte auf Basis des Betriebssystems Linux an, kündigte der weltgrößte IT-Dienstleister am Mittwoch in Johannesburg an.
Die Software solle zunächst auf dem afrikanischen Kontinent eingeführt werden und danach auf anderen Wachstumsmärkten. Ziel sei es, die populären Netbooks mit günstigen Programmen auszustatten, um sie für deutlich mehr afrikanische Unternehmen erschwinglich zu machen. Laut IBM liegt das Einsparpotenzial mit dieser Software gegenüber auf Microsoft-Software aufbauenden PCs bei 50 Prozent pro Arbeitsplatz.
(dpa)
