Panasonic kommt Sanyo-Übernahme näher
Grünes Licht von sieben Wettbewerbsbehörden
Der japanische Elektronikkonzern Panasonic ist der Übernahme des Rivalen Sanyo einen Schritt näher gekommen. Wie Panasonic am Montag mitteilte, gaben weltweit sieben Aufsichtsbehörden grünes Licht für die Fusion.
Allerdings steht noch die Zustimmung von vier Behörden aus. Erst dann will der Konzern ein offizielles Übernahmeangebot abgeben. Das weitere Vorgehen soll bis Ende Oktober bekanntgegeben werden. Panasonic machte keine Angaben dazu, welche Behörden ihre Zustimmung erteilt haben und welche den Zusammenschluss noch absegnen müssen.
Kaufpreis rund drei Milliarden Euro
Im Dezember hatte Panasonic erklärt, 131 Yen pro Aktie des weltweit größten Herstellers von Akkubatterien zu zahlen. Das Geschäft wäre damit mindestens 400 Milliarden Yen (2,97 Mrd. Euro) schwer. Sanyo ist für Panasonic vor allem deshalb interessant, weil der kleinere Rivale bei der Herstellung von Solarzellen und wiederaufladbaren Batterien weltweit einen Spitzenplatz einnimmt.
In diesem Umfeld gehen Experten von einem großen Wachstum aus, vor allem weil leistungsfähige Lithium-Ionen-Akkus eine Schlüsselrolle bei der Produktion von Hybrid- und Elektroautos spielen.
(APA/Reuters)