Apple hat weiteren Ärger am Hals
Nach dem Skandal um gefälschte Aktienoptionen droht Apple weiteres Ungemach, unter anderem wegen seines iTunes-Monopols.
Das geht aus einer Einreichung Apples an die US-Börsenaufsicht SEC hervor.
Monopol mit iPod und iTunes
In der am 21. Juli eingereichten Klage wird Apple vorgeworfen, durch die strenge Verknüpfung seines Musik- und Videoplayers iPod mit dem Online-Store iTunes die Konkurrenz außen vor zu halten.
Der Kläger verlangt Schadenersatz in ungenannter Höhe. Das Gericht verweigerte Apple am 20. Dezember den Versuch, die Klage fallen zu lassen.
Apples Kopierschutz FairPlay, den das Unternehmen nicht an die Konkurrenz lizenziert, verhindert bekanntlich die Nutzung von iTunes-Files auf anderen Playern als Apples eigenem iPod.
Klage wegen fehlerhafter Logic Boards
Eine andere Klage, vom 7. November, wirft dem Hersteller vor, dass das Logic Board in seinen G4-iBooks zu oft den Dienst verweigert. Apple hat sich zu dieser Klage laut eigenen Angaben noch nicht geäußert.
PhatRat Technology reichte am 24. Oktober zudem eine Patentklage gegen Apple wegen seines Nike + iPod Sport Kits ein.
Daneben läuft noch eine Klage wegen rückdatierter Aktienoptionen an ehemalige und aktuelle Firmenmitglieder.
Dazu hat sich Apple erst diese Woche geäußert. Laut einer internen Untersuchungskommission soll Apple-Chef Steve Jobs von den Rückdatierungen zumindest gewusst haben.
(AP)
