20.05.2003

ROAMING

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Wireless LANs wachsen zusammen

Was mit dem Handy längst im Ausland funktioniert, nämlich "Roaming" in fremde Netze, kommt nun auch für die im Moment stark angesagten Wireless LANs [WLANs].

Die deutsche Greenspot wird ihren in Deutschland laufenden Probebetrieb auf Österreich erweitern und heimischen Wireless ISPs ihre Dienste in Roaming und Abrechnung anbieten. Deren Kunden können dann weit über den Versorgungsbereich eines einzelnen Betreibers hinaus in allen angeschlossenen Netzen surfen.

Start soll im vierten Quartal 2003 sein.

Flächendeckung, Sicherheit, Einbindung

"Durch Zusammenarbeit mit Greenspot Deutschland können wir eine beträchtliche Nachfrage mit den österreichischen WLAN-Anbietern zusammenbringen", sagte Michael Haberler, Vorstand der Internet Privatstiftung Austria.

Die wichtigsten Ziele seien Flächendeckung, erstklassige Sicherheit, einfache Nutzung, genaue Abrechnung und rasche Einbindung von Mobilfunkfirmen.

Ob Letzteres so schnell klappen wird, ist freilich unsicher. Vor allem bei der mobilkom, aber auch bei anderen Handynetz-Betreibern hält sich hartnäckige Skepsis gegenüber den verhältnismäßig spottbilligen WLANs.

Diese drahtlosen Netzwerke existieren just ebendort, wo auch die neuen UMTS-Netz bereits ganz gut funktionieren, nämlich im urbanen, dicht besiedelten Gebiet.

Verwandt mit nic.at

Die Greenspot.at GmbH ist eine Tochterfirma der Internet Privatstiftung Austria und ein Schwesterunternehmen der österreichischen Registrierungsstelle nic.at . Als Mitglied des internationalen Greenspot-Verbunds bietet Greenspot.at Roaming- und Clearing-Dienste für WLAN- und Internet-Service-Provider an.