14.05.2003

QUARTAL

Hynix weiter in den roten Zahlen

Der angeschlagene südkoreanische Chiphersteller Hynix ist wegen des weiteren Preisverfalls für Speicherchips das vierte Quartal in Folge nicht aus den roten Zahlen gekommen.

Der Nettoverlust habe sich im abgelaufenen Vierteljahr [per Ende März] auf 1,05 Billionen Won [760 Mio. Euro] nach einem Gewinn von 3,7 Mrd. Won im Vorjahreszeitraum belaufen, teilte der weltweit drittgrößte Speicherchiphersteller nach Marktführer Samsung Electronics und dem US-Konzern Micron Technology mit. Der Umsatz sank auf 682 Mrd. Won nach 823 Mrd. Won.

Hynix zählt neben Micron zu den größten Opfern der anhaltenden Branchenschwäche und ist derzeit nach einer Restrukturierung zu 70 Prozent im Besitz seiner Gläubigerbanken.

Verkaufspreise unter Produktionskosten

Die konjunkturbedingt schwache Nachfrage nach PCs zwang die Halbleiterhersteller, ihre Speicherchips zu Preisen unter den Produktionskosten zu verkaufen. Im ersten Quartal sank der durchschnittliche Preis für 256-Megabit-DRAM-Chips Analysten zufolge auf 5,60 USD [rund 4,8 Euro] von neun USD je Chip im Vorjahr.