Gewinneinbruch bei Xerox
Schlechtes Geschäft mit Druckerzubehör
Der amerikanische Druckerspezialist Xerox hat aufgrund sich abschwächender Technologieausgaben vieler Unternehmen im ersten Quartal kaum etwas verdient. Der Gewinn je Aktie fiel im Vergleich zum Vorjahresquartal von 27 auf fünf Cent, wie der Hersteller am Freitag in Norwalk berichtete.
Ende März hatte Xerox wegen wegbrechender Umsätze bereits die Ertragsprognose für das erste Quartal heruntergeschraubt. Im ersten Quartal sank der Umsatz um 18 Prozent auf 3,6 Milliarden Dollar (2,8 Mrd. Euro).
Stärkster Einbruch bei Druckerzubehör
Das Geschäft mit Druckerzubehör brach am stärksten ein. Unternehmen gäben besonders in Europa und auf Wachstumsmärkten immer weniger für Technik aus, hieß es.
Xerox hat bereits ein Restrukturierungsprogramm aufgelegt, sieht aber nun weiteren Handlungsbedarf.
Zu den bekannten Einsparungen von 250 Millionen Dollar sollen weitere 300 Millionen Dollar hinzukommen. Ob es auch zu weiteren Stellenstreichungen kommen wird, sei noch nicht entschieden. Im vergangenen Jahr hatte der Konzern bereits den Abbau von 3.000 Stellen angekündigt.
(dpa)
