In 80 Tagen virtuell um die Welt

GLOBAL
21.04.2009

Ars Electronica und Linz09 stellen Projekt "80+1" vor

In 80 Tagen um die Welt - und sogar ins All - wollen die Kulturhauptstadt Linz09 und die Ars Electronica diesen Sommer reisen. Besucher können sich via Satellitenverbindung und Glasfaserkabel an fremde Orte begeben und beispielsweise über einen Markt in Bangladesch schlendern, mit dem Taxi durch Jerusalem fahren oder mit Argentiniern gemeinsam singen. Das Projekt "80+1", das in Kooperation mit der voestalpine stattfindet, wurde am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Linz vorgestellt.

Basisstation auf dem Linzer Hauptplatz

Als Basisstation der Weltreise dient ein stilisiertes Schiff aus reflektierendem Edelstahl, das auf dem Linzer Hauptplatz vor Anker liegt. Statt über Bullaugen verfügt es über ein mehr als zwölf Quadratmeter großes "Global Window", durch das man mit Menschen in fernen Ländern kommunizieren kann. Zur Mannschaft gehören Dolmetscher und "Google-Jockeys", die live Zusatzinformationen aus dem Internet liefern.

Auf dem Linzer Hauptplatz soll jede Woche eine andere Destination besucht werden können. Das "80+1"-Schiff legt am 17. Juni ab und beendet seine Reise am 5. September. An Bord gehen kann man gratis. Eine Reihe von Zusatzveranstaltungen runden das Programm ab: So gibt es ein eigenes Vormittagsprogramm für Schulen, ein regelmäßiges Abendprogramm mit Diskussionen und einen wöchentlichen bilateralen Festschmaus mit Menschen aus der aktuellen Partnerstadt.

(APA)