09.05.2003

MICROSOFT

Bildquelle: ms

Passport-Lücke könnte MS Billionen kosten

Die gestern bekannt gewordene Sicherheitslücke im Passport-Service könnte Microsoft teuer zu stehen kommen. Die US-Handelsbehörde Federal Trade Commission [FTC] könnte sich jetzt des Vorfalls annehmen.

Microsoft hat im vergangenen Jahr einen Vergleich mit der Behörde über die Sicherheit der Passport-Daten geschlossen.

Damals hatte sich das Unternehmen verpflichtet, keine falschen Angaben über die Sicherheit der Daten im Passport-System zu machen.

Theoretisch Billionenstrafe

Eine Untersuchung könnte zu einer Strafe von 11.000 USD pro festgestellten Verstoß gegen das Abkommen mit der FTC führen. Bei 200 Mio. Passport-Usern summiert sich die mögliche Schadensumme für Microsoft auf bis zu 2,2 Billionen USD.

Ob die FTC Microsoft eine Strafe aufbrummt und wie hoch diese ausfällt, hängt allerdings davon ab, inwieweit dem Softwarekonzern Nachlässigkeit nachgewiesen werden kann.