Atari soll als Marke wieder auferstehen
Atari soll als Marke seine Wiederauferstehung feiern: Spielehersteller Infogrames will seinen Namen in Atari ändern.
Der Name Atari steht für eine lange und erfolgreiche Videospielgeschichte: Anfang der 70er Jahre eroberte das System die Spielhallen, später fanden Spiele wie "Pong" auch den Einzug ins Wohnzimmer.
Diese Patina will Infogrames nach eigenen Angaben auch für sich nutzen. Laut CEO Bruno Bonnell drückt der Name Atari am besten die Entwicklung seiner Firma in einen internationalen Konzern in den letzten zwei Jahren aus.
Fortan firmiert Infogrames komplett unter dem Namen Atari und will so vor allem von der Popularität und der Bekanntheit des Namens profitieren.
Über die Jahre hat Atari eine Reihe von "Inkarnationen" durchgemacht und war zeitweise auch eine Tochtergesellschaft von Warner Communications [heute AOL Time Warner]. Als eigenständiges Unternehmen hörte Atari 1996 auf zu existieren, als es von JTS gekauft wurde. 1998 verkaufte JTS die Atari-Rechte und Aktivposten an Hasbro, das im Frühjahr 2001 von Infogrames gekauft wurde.
Infogrames kauft Monopoly- und Furby-RechteSteiler Aktienansteig
Infogrames macht nach eigenen Angaben 65 Prozent seiner Geschäfte in den USA, die Wurzeln sind jedoch französisch.
Während der Umstellung wird die Muttergesellschaft länger als Infogrames Entertainment weiterbestehen, da die Umstellung in Frankreich laut Bonnell längern dauern wird.
Seit der Bekanntgabe der Fertigstellung des Videospiels "Enter the Matrix" am 18. April sind die Aktien um über 130 Prozent an der US-Technologiebörse NASDAQ gestiegen.
Das Spiel erscheint gleichzeitig mit dem zweiten Teil der "Matrix"-Trilogie "The Matrix Reloaded" am 15. Mai und wird von Infogrames als potenzieller Kassenschlager gehandelt.
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