TA und Verizon trennen sich von Herold
Die Telekom Austria und der US-Telekomkonzern Verizon haben sich von dem österreichischen Adressen- und Telefonbuchverlag Herold Business Data getrennt.
Verizon verkaufte das Unternehmen im Paket mit den Schwesterfirmen aus Tschechien, Polen, Ungarn und der Slowakei an die internationale Risikofinanzierungsgesellschaft 3i sowie das US-Investmenthaus Veronis Suhler Stevenson.
Laut dem "Profil" bestätigte Rudolf Kindsky von 3i die Unterzeichnung der Verträge am Wochenende. Das "Wirtschaftsblatt" kolportiert einen Peis in der Höhe von 300 Millionen Euro.
Herold vermarktet die Adress- und Telefon-Daten über Telefonbücher, Internet und CD-Rom. Das Unternehmen, an dem die Telekom-Austria bis dato 26 Prozent der Anteile hielt und Verizon 74 Prozent, setzte im Vorjahr 63,8 Millionen Euro um.
HeroldBeteiligungen
Herold Business Data-Chef Jon Martinsen und seine Geschäftsführer-Kollegen in den Nachbarländern werden laut "WirtschaftsBlatt" an ihren Unternehmen beteiligt. Wie hoch ihr Anteil ist, war vorerst nicht bekannt.
