Dell erwägt Zukauf in China
Der US-Computerkonzern Dell erwägt den Kauf der Computerproduktion des zweitgrößten chinesischen Computerkonzerns Founder Group.
Dell-Chef Kevin Rollins habe Interesse, die Sparte für 400 Millionen Dollar zu kaufen, berichtete die "National Business Daily" aus Schanghai am Freitag unter Bezug auf nicht näher genannte Branchenkreise.
Besichtigung im Mai
Rollins habe die Werke im Mai besucht. Auch weitere chinesische Zeitungen berichteten von dem Plan. Ein Dell-Sprecher lehnte eine Stellungnahme ab, bei Founder war zunächst niemand zu erreichen.
Der einstige Börsenliebling Dell kämpft seit geraumer Zeit mit einem langsamen Wachstum. Zuletzt verlor Dell seine Position als PC-Branchenführer an den Rivalen Hewlett-Packard.
Im dritten Quartal verzeichnete das Unternehmen nach vorläufigen Zahlen allerdings eine steigende Nachfrage.
Quartalsbericht verschoben
Das Unternehmen musste nun erneut die Vorlage seines Quartalsberichts verschieben.
Die endgültigen Zahlen für das am 3. November beendete dritte Geschäftsquartal könnten erst später geliefert werden, teilte Dell am Donnerstag der US-Börsenaufsicht SEC mit. Der Grund seien Fragen, die während einer Untersuchung früherer Bilanzen durch die SEC aufgekommen seien. Einen neuen Termin gab es nicht.
(Reuters)
