29.04.2003

AUFWÄRTS

Bildquelle: FT

Orange rettet wieder France Telecom

Der hoch verschuldete französische Telekom-Konzern France Telecom hat seine Einnahmen im ersten Quartal 2003 dank eines hohen Beitrages seiner Mobilfunktochter Orange kräftig gesteigert.

Zugleich bekräftigte der Konzern seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr.

Der Umsatz sei im ersten Quartal um 7,3 Prozent auf 11,376 Milliarden Euro gewachsen, wozu Orange etwa 4,2 Mrd. beigetragen habe. Operativ sei der freie Cash-Flow auf 3,1 von 1,9 Milliarden Euro vor einem Jahr gesteigert worden.

Der staatliche französische Konzern zähle zu den weltweit am höchsten verschuldeten Telekom-Unternehmen. Durch das vom neuen Chef Thierry Breton im Dezember 2002 gestartete, weit reichende Umstrukturierungsprogramm sollen die Schulden reduziert, Kosten gesenkt und die Gewinnzone wieder erreicht werden.

Breton hatte zudem erfolgreich Verbindlichkeiten des Konzerns über 15 Milliarden Euro umgeschuldet. Außerdem hatte er zugesichert, keine Kernaktiva des Unternehmens zu verkaufen.

Die Mobilfunktochter Orange, Europas größter Mobilfunkanbieter, steigerte ihre Einnahmen in den ersten drei Monaten dieses Jahres um 9,4 Prozent und erreichte damit nur das untere Ende der Erwartungen von Analysten. Die Zahl der Kunden wuchs nach Angaben des Unternehmens um 557.000 auf 44,9 Millionen.