Hitachi wieder in Gewinnzone
Kostensenkungen haben dem größten japanischen Elektronikkonzern Hitachi im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2002/03 zur Rückkehr in die Gewinnzone verholfen. Dennoch verfehlte das Unternehmen die Erwartungen von Analysten.
Für das am 31. März beendete Jahr weist der Konzern, dessen Produkte von Datenspeichersystemen bis hin zu Kraftwerken reichen, einen Nettogewinn von 27,87 Milliarden Yen [knapp 210 Mio. Euro] nach einem Verlust im Vorjahr von 483,8 Milliarden Yen aus.
Analysten hatten für 2002/03 im Schnitt einen Nettogewinn von 35,9 Milliarden Yen vorausgesagt.
Wegen des schwachen IT-Marktes hatte Hitachi im vorigen Jahr Tausende von Arbeitsplätzen gestrichen und Werke geschlossen, um wieder rentabel zu arbeiten.
Stellenabbau und Verluste bei HitachiGesteigerte Investitionen
Im laufenden Jahr soll unter anderem ein erwartetes Wachstum von elf Prozent auf 300 Milliarden Yen bei Speichersystemen Hitachi einen Nettogewinn von fünf Milliarden Yen bescheren.
Den konsolidierten operativen Gewinn erwartet das Unternehmen 2003/04 mit 170 [Vorjahr 152,97] Milliarden Yen. Die Investitionen will der Konzern um drei Prozent auf 810 Milliarden Yen steigern.
