25.04.2003

ERGEBNIS

Bildquelle: fujitsu

Fujitsu 2002/03 erneut mit roten Zahlen

Der japanische Siemens-Partner Fujitsu hat im zweiten Geschäftsjahr in Folge rote Zahlen geschrieben.

Angesichts massiver Umstrukturierungskosten fiel im Berichtsjahr 2002/2003 [per 31. März] ein konsolidierter Nettoverlust von 122,1 Mrd. Yen [925 Mio. Euro] an, nach einem Fehlbetrag von 382,5 Mrd. Yen im Vorjahreszeitraum.

Wechsel im Management

Der Umsatz fiel im Berichtsjahr um 7,8 Prozent auf 4,6 Billionen Yen. Vor diesem Hintergrund gab Fujitsu am selben Tag einen Wechsel an der Unternehmensspitze bekannt: Hiroaki Kurokawa soll im Anschluss an die Hauptversammlung im Juni Nachfolger des amtierenden Präsidenten Naoyuki Akikusa werden.

Die Anstrengungen zur Kostenreduzierung zeigten inzwischen erste Erfolge. So konnte zwischen Jänner und März erstmals seit zwei Jahren ein Quartalsgewinn von netto 50,2 Mrd. Yen erwirtschaftet werden.

Im entsprechenden Vorjahreszeitraum war noch ein Verlust von 101,6 Mrd. Yen verbucht worden. Dank der Umstrukturierungen erwartet die Unternehmensgruppe im laufenden Jahr wieder einen Nettogewinn von 30 Mrd. Yen und einen Umsatz von 4,8 Billionen Yen.