16.04.2003

AUFWÄRTS

Bildquelle: fuZo

Microsoft steigert Umsatz und Gewinn

Dienstagnacht war wieder einmal "earning season" an der New Yorker Börse. Mehrere IT-Unternehmen gaben gleichzeitig ihre Quartalszahlen bekannt.

Der weltgrößte Softwarekonzern Microsoft hat in seinem dritten Geschäftsquartal beim Gewinn die Erwartungen der Analysten übertroffen, äußerte sich aber zur künftigen Entwicklung angesichts der Marktschwäche vorsichtig.

Der Quartalsgewinn sei auf 2,79 [Vorjahreszeitraum 2,74] Milliarden USD gestiegen, teilte das Unternehmen am Dienstag nach Börsenschluss mit. Der Umsatz habe sich auf 7,84 [nach 7,25] Milliarden USD erhöht, hieß es weiter.

Für das nächste Geschäftsjahr zum Juni 2004 sagte Microsoft einen Umsatz zwischen 33,1 und 33,8 Milliarden USD voraus. Sowohl die Gewinn- wie auch die Umsatzerwartung für 2004 liegt damit unter der durchschnittlichen Analystenprognose.

Microsoft hatte sich von der Schwäche des Technologiesektors durch ein abonnementähnliches Preissystem weitgehend abschirmen können. Analysten warnten aber, dass es der Hersteller des Betriebssystems Windows bald schwieriger haben werde, wenn die Auswirkung dieser Umstellung nachlasse.

Trotzdem hat der weltgrößte Chiphersteller die Gewinn- und Umsatzerwartungen der Wall Street übertroffen. Intel setzte in der Berichtszeit 6,75 Mrd. USD um, gegenüber 6,78 Mrd. im entsprechenden Vorjahresabschnitt. Der Quartalsgewinn fiel um zwei Prozent auf 915 Mio USD.

Das computerbezogene Geschäft ist laut Konzernchef Craig R. Barrett besser als erwartet gelaufen. Dagegen blieb das Geschäft mit den Flash-Speicherchips hinter den Erwartungen zurück.

Der Quartalsumsatz fiel gegenüber den ersten drei Monaten des Vorjahres um zwei Prozent auf sechs Milliarden USD. Das Unternehmen verdiente 169 Mio. USD gegenüber einem Verlust von Mio. im entsprechenden Vorjahresabschnitt.

Motorola hat im ersten Quartal 2003 insgesamt 16,7 Millionen Handys verkauft, was einem Plus von 18 Prozent entspricht.

Konkret stieg der Quartalsumsatz um 20 Prozent auf 2,2 Milliarden USD. In der Berichtszeit verdiente das Unternehmen 117 Mio. gegenüber einem Verlust von 38 Mio. USD.

Die Gesellschaft will bis Ende nächsten Jahres darüber hinaus insgesamt 1.250 Stellen streichen.