Auch Microsoft will Universal Music
Der hoch verschuldete Vivendi-Universal-Konzern hat offenbar nicht nur mit Apple, sondern auch mit Microsoft Gespräche über den Verkauf des größten Musiklabels der Welt, Universal Music, geführt.
Wie das "Wall Street Journal" berichtet, sei der Leiter des Plattenlabels auf der Suche nach einem freundlichen Investor auch an den in Redmond ansässigen Softwarekonzern herangetreten.
Dabei sei es unter anderem um das Modell der Beteiligung an einem Management-Buy-out [MBO] gegangen. Das ist die Übernahme eines Unternehmens durch das vorhandene Management.
Jobs bietet fünf bis sechs Mrd. USD
Ende vergangener Woche hatte es in US-Medien geheißen, der in
Cupertino ansässige Apple-Konzern sei an der Vivendi-Musiksparte
interessiert. Demnach will Apple-Chef Steve Jobs fünf bis sechs Mrd.
USD für Universal Music bieten.
Apple will Universal Music kaufenApple verkauft Songs um einen Dollar
Derzeit ist unklar, ob Apple tatsächlich Interesse an einer Komplettübernahme von Universal Music hat.
Das Angebot an Steve Jobs sei aus Verhandlungen von Apple mit Universal Music über den Zugang des Computerherstellers zu Musikstücken hervorgegangen.
Apple werde in jedem Fall binnen weniger Wochen ein eigenes Internet-Service für Musik starten. Dazu habe das Unternehmen Verträge mit allen fünf großen Plattenlabels geschlossen.
Apple wolle seinen Nutzern die Möglichkeit geben, einzelne Musikstücke zum Preis von 0,99 USD [0,9 Euro] pro Stück via Internet herunterzuladen.
Universal Music
Universal Music hat unter anderem den Rapstar Eminem, die
Sängerinnen Shania Twain und Sheryl Crow, die russischen
Skandal-Gören Tatu und die irische Rockband U2 unter Vertrag.
Universal Music
