S&T ab Freitag an Wiener Börse gelistet
Der in Zentral- und Osteuropa tätige Wiener EDV-Dienstleister S&T, bisher ausschließlich an der Brüsseler Nasdaq Europe gelistet, notiert ab Freitag, 11. April, auch an der Wiener Börse.
Die Wiener Börse kann damit nach Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment [SBOE] und Topcall den dritten "Heimkehrer" begrüßen.
"In absehbarer Zeit" erwartet Wiener Börsevorstand Stefan Zapotocky noch "mindestens drei" weitere Zugänge - die für die zweite Junihälfte angekündigte Rückkehr der Bank Austria Creditanstalt [BA-CA] nicht eingerechnet.
Die Wiener Börse sei auf weitere Börsengänge "bestens vorbereitet". "Die Rahmenbedingungen waren noch nie so gut wie jetzt", sagte Zapotocky zur Wien-Notiz der S&T.
61 Prozent Streubesitz bei S&T
Den hohen Streubesitz von S&T - er liegt bei 61 Prozent - strich
Zapotocky lobend hervor. Der neue Wert sei damit ein "im Prime
Market hervorragend integriert". Er könne nur hoffen, dass "mehrere
österreichische Unternehmen dem Beispiel folgen und ihren
Streubesitz erweitern".
S&TMarktkapitalisierung von 50 Mrd. Euro angepeilt
Das Jahr 2003 habe bereits "sehr, sehr gut" angefangen. In den ersten drei Monaten seien die Handelsumsätze etwa 15 Prozent über den eigenen Erwartungen gelegen.
Die nunmehrigen Rückkehrer würden "sicher dazu beitragen, dass der Markt weiter belebt wird", hofft Zapotocky.
Die Wiener Börse selbst peilt mittelfristig eine kräftige Steigerung des Handels an. Bis 2006 soll die Marktkapitalisierung der Wiener Börse von derzeit rund 33 auf 50 Mrd. Euro wachsen.
