Immer online in Küche und Bad
Wer bisher seinen täglichen Gang zur Toilette für die Lektüre diverser Magazine oder der Tageszeitung genutzt hat, dem schlägt eine Konzeptstudie der Brunel Universität in Großbritannien nun ein weiteres Betätigungsfeld vor:
Bei der Ideal Home Show in London, die am Sonntag zu Ende ging wurde ein interaktives WC mit Internetzugang vorgestellt.
Während der "Sitzung" kann der Toilettenbesucher auf einem Schirm vor seinen Augen Nachrichten lesen, Börsenkurse verfolgen oder E-Mails lesen.
Als besonderes Feature können die Information auch vor Ort ausgedruckt werden ¿ auf der Klopapierrolle. Wie dieses Stück Papier weiterzuverwenden ist, bleibt dem Benutzer dann selber vorbehalten.
Brunel UniversitätSpieglein, Spieglein ...
Als weiterer essentieller Einrichtungsgegenstand im Bad soll auch der Spiegel als Informationslieferant genutzt werden, ebenfalls eine Konzeptstudie eines Brunel-Studenten.
Wenn dieser sich durch exzessive Feuchtigkeit beschlägt, kann durch Erhitzung bestimmter Areale Information sichtbar gemacht werden.
Der Spiegel kann mit einem Radiowecker, dem Internet oder einem Handy verbunden werden.
... zeig mir an
Somit sollen neben der aktuellen Uhrzeit und Informationen über die Wetterlage auch SMS während der Körperpflege ständig verfügbar sein.
Surfen beim Zwiebelhacken
Ein weiterer Student der Brunel Universität hat auf der Messe ein Küchen-Schneidbrett mit Internetzugang, wiederum eine Konzeptstudie, vorgestellt.
Damit sollen Rezeptbücher oder lose Blätter als Kochvorlagen der Vergangenheit angehören.
Mit dem "Surfbrett" von Charly Ingrey-Senn können Rezepte aus dem Netz heruntergeladen und auf einem im Brett integrierten Display gezeigt werden.
Einfache Pflege
Trotz der eingebauten Technik soll das Brett zudem leicht zu
reinigen sein. Ob es jedoch einen Waschgang im Geschirrspüler
überstehen würde, ist anzuzweifeln.
Die Konzeptstudien auf der Ideal Home Show
