Internet Explorer bald leichter entfernen
Nach einer Aufforderung des US-Justizministeriums wird Microsoft einen eigenen Button im Start-Menü von Windows XP einführen, der den Internet Explorer entfernt.
Die Maßnahme ist eine Folge des Vergleichs, den das Softwareunternehmen mit dem US-Justizministerium im Zuge des Wettbewerbverfahrens geschlossen hatte.
Dabei wurden dem Konzern einige Verpflichtungen auferlegt, die die Wettbewerbssituation für Microsoft-Konkurrenten verbessern sollen. Das Ministerium überwacht, inwieweit Microsoft diese Auflagen einhält.
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Die Deinstallations-Funktion war bisher in einem Unterverzeichnis des Start-Menüs versteckt. Mit der Änderung sollen die Benutzer diesen immer sehen, sobald das Start-Menü geöffnet wird.
Daneben soll in die Windows-Hilfefunktion eine Erklärung integriert werden, die dem Benutzer den Umstieg auf einen anderen Browser erleichtert.
Wann diese Änderung in das Betriebssystem integriert wird, steht allerdings noch nicht fest.
Über 90 Prozent der deutschsprachigen Internet-Nutzer nutzen den Microsoft-Browser, so eine aktuelle Studie. Die Konkurrenz von Netscape setzen dagegen nur noch 7,7 Prozent der Nutzer zur Navigation im Internet ein.
Marktherrschaft für Internet Explorer
