Palm meldet "schleppende Geschäfte"
Der Handheldhersteller Palm hat im dritten Quartal seines laufenden Geschäftsjahres nach Umstrukturierungskosten einen Nettoverlust von 172,3 Millionen USD verzeichnet. Auch im laufenden vierten Quartal erwartet das Unternehmen Verluste.
In den drei Monaten bis zum 28. Februar 2003 habe der Verlust je Aktie 5,93 USD betragen, teilte Palm am Donnerstag nach Börsenschluss mit. Im gleichen Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen noch einen Reingewinn von 2,9 Millionen USD oder zehn Cent je Aktie erzielt.
Ohne Berücksichtigung von Sonderposten wie Umstrukturierungskosten habe sich der Verlust auf 26,5 Millionen USD oder 91 Cent je Aktie belaufen. Die von Thomson First Call befragten Analysten hatten den Verlust je Aktie im Durchschnitt mit ebenfalls 91 Cent prognostiziert.
Die Softwaresparte PalmSource hat dagegen ihr erstes positives Quartal erlebt. Die Trennung von Palm und PalmSource in zwei eigenständige Unternehmen soll zudem erst im Sommer erfolgen.
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Der Umsatz sei auf 209,0 von 292,7 Millionen USD im Vorjahreszeitraum gesunken, teilte Palm weiter mit. Das Geschäft mit den neuen Modellen sei schleppend gewesen.
Im laufenden vierten Quartal erwartet Palm einen operativen Verlust in den beiden Geschäftszweigen Hardware und Software. Der Umsatz dürfte zwischen 185 und 200 Millionen USD liegen und damit um 15 bis 20 Prozent niedriger als im Vorjahreszeitraum.
Der Kurs der Palm-Aktie fiel im nachbörslichen Handel auf 10,23 USD von 10,89 USD beim Schluss der Technologiebörse Nasdaq.
