Satelliteneinsatz wird verstärkt
Inmarsat verschiebt einen seiner Back-up-Satelliten in eine geostationäre Position, von der aus der Nahe Osten ausgeleuchtet wird.
Damit wird die Kapazität für den erwarteten höheren Bedarf während eines Irak-Krieges in der Region verstärkt.
Vor allem Hilfsorganisationen, Regierungen und Medienunternehmen sollen das "Inmarsat Global Area Network" [GAN] mit Geschwindigkeiten von bis zu 64 Kbit pro Sekunde für mobile ISDN Services während eines Irak-Krieges verstärkt nutzen können.
Bereits während des letzten Afghanistan-Krieges war der Dienst für Berichterstattung mit Videotelefonen intensiv genutzt worden.
InmarsatInsgesamt neun Satelliten
Hilfsorganisationen nutzen das Service für Datenübertragungen; dabei können auch zwei Verbindungen gekoppelt werden, um die Bandbreite auf 128 Kbit pro Sekunde zu verdoppeln.
Michael Butler, Managing-Director von Inmarsat, will mit der Errichtung einer fünften Ozean-Region den wachsenden Bedarf in der Region von Seiten der Weltmedien und Hilfsorganisationen abdecken. Die neue Region heißt "Indian Ocean Region West" [IND-W].
Der Anbieter hat insgesamt neun Satelliten in geostationären Positionen im Orbit. Davon wurden bisher vier für das fast weltweit verfügbare GAN genutzt, ein fünfter kommt nun hinzu. Die anderen fünf Satelliten dienen als Reserve und können für spezielle Dienste gemietet werden.
