18.03.2003

SETI@HOME

Bildquelle: SETI

Suche nach "Aliens" wird vertieft

Die Wissenschaftler des SETI-Projekts beginnen dieser Tage mit den ersten Auswertungen der Funksignale aus dem All, die Hinweise auf mögliche außerirdische Lebensformen liefern könnten.

Seit vier Jahren nutzt Seti@home freie Ressourcen von über vier Millionen Computern weltweit, um die Daten des Radioteleskops des Arecibo Observatory in Puerto Rico auszuwerten.

Nun sollen die interessantesten Daten aus über 150 Funkquellen von 18. bis 20. März genauer untersucht werden.

Die Wissenschaftler haben zwar an die 200 viel versprechende Datensignale gesammelt, doch die kurze Zeitspanne erlaubt es ihnen voraussichtlich nicht, allen genau nachzugehen.

"Stellar Countdown" beginnt

In der jetzigen Phase, dem ¿Stellar Countdown¿, werden die interessantesten Funksignale mit Hilfe des Arecibo-Teleskops in Puerto Rico näher untersucht.

"Wir sind schon sehr gespannt auf die Daten, die nach dem Herausfiltern von etwaigen Störsignalen oder Signalen, die von der Erde kommen, übrig bleiben," so David Anderson, Seti@home-Projektleiter.

Seit 1960 wird der Weltraum in bisher über 50 Versuchen nach Spuren außerirdischen Lebens durchforstet, die zuerst nach Funkwellenlängen und zuletzt nach Laserimpulsen suchten. Keine hat bis dato echte Ergebnisse geliefert.

Sogar Optimisten schätzen die Chancen des Seti-Projekts, außeriridische Signale zu entdecken, auf unter ein Prozent.