Firmen fürchten Angriffe aus dem Netz
Diebstahl von Hardware wird ebenfalls befürchtet
Angriffe auf die eigene Informations- und Telekommunikationsstrukturen schätzen deutsche Unternehmen laut einer Umfrage derzeit als größtes Sicherheitsrisiko ein.
76 Prozent der befragten Sicherheitsverantwortlichen gehen demnach davon aus, dass Angriffe mit Schadsoftware aus dem Internet zunehmen werde, teilte die Arbeitsgemeinschaft für Sicherheit der Wirtschaft (ASW) am Dienstag in Berlin mit. Auch der Diebstahl von Hardware mit wichtigen Daten wird demnach für mehr als die Hälfte der Befragten künftig ein wichtiges Problem sein. Mit Kriminalität aus dem Netz mussten sich die Befragten laut Umfrage bisher am häufigsten befassen.
Weitere Risiken sehen die Befragten im Abhören von Telefonen und Faxgeräten, in der Kriminalität von Mitarbeitern und in Wirtschaftsspionage. Die Befragten kritisierten laut ASW, dass die Zusammenarbeit mit den Behörden häufig zu wünschen übrig lasse.
Die Arbeitsgemeinschaft befragte 244 Sicherheitsexperten über die Lage bei Unternehmen mit insgesamt 275.000 Beschäftigten. Damit sei die Studie zwar nicht repräsentativ, aber die umfassendste Erhebung zu Risikofaktoren für die Wirtschaft, so ASW.
(dpa/AFP)
