EuGH bestätigt Strafe für France Telecom
Millionengeldbuße wegen Breitband-Dumpings
Der Europäische Gerichtshof hat eine Millionengeldbuße gegen France Telecom wegen Missbrauchs einer beherrschenden Stellung auf dem französischen Markt für den Internet-Zugang bestätigt. Das höchste EU-Gericht wies am Donnerstag in Luxemburg eine Beschwerde des Unternehmens gegen die Buße in Höhe von 10,3 Millionen Euro ab.
Verdrängung durch Dumping
Die EU-Kommission hatte die Strafzahlung verhängt, weil das zu France Telecom gehörende Unternehmen Wanadoo Interactive 2001 und 2002 für Breitband-Internet-Zugang Dumpingpreise verlangt hatte (Rechtssache C-202/07).
Das Unternehmen hatte bestritten, durch zu niedrige Preise einen Verdrängungswettbewerb geführt zu haben. Das EU-Gericht hatte in erster Instanz jedoch bereits die Kommissionsentscheidung bestätigt. Nun kam auch der EuGH als Berufungsinstanz zu dem Ergebnis, das Urteil des Gerichts erster Instanz sei nicht zu beanstanden.
(dpa)
