Kettenreaktion ließ Google Mail crashen
Sturm in Googles Rechenwolke
Wie Google-Manager Acacio Cruz am Dienstag (Ortszeit) mitgeteilt hat, waren Probleme bei routinemäßigen Wartungsarbeiten in einem europäischen Datencenter des Unternehmens am Ausfall von Google Mail am Dienstag schuld.
Sturm in der Wolke
Normalerweise habe der Ausfall eines Zentrums nicht so große Auswirkungen auf die "Rechenwolke" von Google, da die Aufgaben kaputter Maschinen schnell von anderen übernommen würden. Diesmal habe es aber unerwünschte Nebeneffekte gegeben, da ein neues Programm, das dafür zuständig sei, die Daten der Nutzer möglichst geografisch nah bei diesen anzuordnen, dazu geführt, dass auch ein zu dem ursprünglich geschädigten Datencenter benachbartes Google-Rechenzentrum in die Knie gegangen sei.
Das wiederum habe im Google-System zu einer weltweiten Kettenreaktion geführt. Google habe eine Stunde gebraucht, um diesen Sturm zu bändigen. Man arbeite daran, das Problem zu analysieren und zu beseitigen, um derartige Kettenreaktionen in Zukunft auszuschließen.
