Unternehmen kürzen IT-Investitionen
Wirtschaftskammer: 40 Prozent fahren Ausgaben zurück
Die Wirtschaftskrise lässt die heimischen Unternehmen bei den Ausgaben für Informationstechnologie (IT) sparen. Das geht aus einer Umfrage der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) unter 1.000 österreichischen Geschäftsführern, leitenden Angestellten und selbstständigen Unternehmern.hervor.
40 Prozent wollen 2009 Investitionen im IT-Bereich kürzen. Die Einschnitte betreffen Hardware (59 Prozent) ebenso wie Software (50 Prozent) und IT-Beratung (36 Prozent).
"Vernetzt handeln"
WKÖ-Generalsekretär-Stellvertreter Herwig Höllinger warnte am Freitag in einer Aussendung davor, die Ausgaben zu weit zurückzufahren. Das würde die Betriebe schwächen.
Im Zeitalter des europäischen Binnenmarktes und der Globalilierung müssten auch österreichische Unternehmen vernetzt denken und handeln, so Höllinger. Die geschickte Nutzung von IT-Netzwerken bringe Unternehmen Kosteneinsparungen und Vereinfachung von Geschäftsprozessen. Die WKÖ will auf ihrem diesjährigen E-Day, der am 5. März unter dem Motto "Total vernetzt" in der Wiener Hofburg stattfindet, über die Möglichkeiten der Vernetzung durch IT informieren.
(futurezone/APA)
