Netbooks stützen deutschen PC-Markt
13,5 Prozent Wachstum durch mobile Rechner
Der Boom der Netbooks hat dem deutschen PC-Markt Ende 2008 trotz Wirtschaftsschwäche ein kräftiges Wachstum beschert.
Mit insgesamt 3,9 Mio. Geräten wurden im vierten Quartal 13,5 Prozent mehr Computer verkauft als ein Jahr zuvor, berichtete das Marktforschungsunternehmen Gartner am Dienstag. Auch Notebooks verkauften sich anhaltend gut.
Der deutsche Markt lag damit noch über dem europäischen Schnitt von zwölf Prozent. Für den gesamten Weltmarkt hatten die Marktforscher für den gleichen Zeitraum nur ein winziges Plus von 1,1 Prozent ermittelt.
500.000 Netbooks verkauft
Schätzungsweise eine halbe Million Netbooks wurden laut Gartner verkauft, fast jedes fünfte Gerät. Dagegen war das Geschäft mit Desktop-PCs in Deutschland erneut rückläufig, der Absatz ging hier im Jahresvergleich um 14 Prozent zurück.
Der US-Hersteller Hewlett-Packard rangiert unter den Anbietern mit einem Marktanteil von 13,6 Prozent auf dem Spitzenplatz in Deutschland, gefolgt von Acer (12,8 Prozent) und Fujitsu-Siemens (11,5 Prozent). Noch ein Jahr zuvor hatte Fujitsu-Siemens die Rangliste deutlich angeführt. Unverändert auf dem vierten und fünften Platz lagen mit einem Marktanteil von jeweils 8,2 Prozent Medion und Dell.
(dpa)
