Gerüchte über Jobabbau bei IBM
Gewerkschaft: 2.800 Stellen in Gefahr
Der Technologiekonzern IBM will einer Gewerkschaft zufolge 2.800 Stellen in Nordamerika streichen. Ein Sprecher der Communications Workers of America legte am Dienstag Dokumente vor, laut denen die Hälfte der Entlassungen im Bereich Software und die Hälfte bei Verkauf und Vertrieb vorgenommen werden sollten.
IBM bestätigt Pläne
Ein Sprecher von IBM bestätigte zwar Kürzungen, nannte jedoch weder eine Zahl noch einen betroffenen Bereich. Die Gewerkschaft kämpft darum, IBMs Angestellte zu vertreten.
Der US-Konzern ist der zweitgrößte Software-Hersteller der Welt und die Nummer eins bei Großrechnern. Ende Dezember beschäftigte IBM fast 400.000 Mitarbeiter im Vergleich zu 386.000 im Jahr zuvor. Am Montag hatten mehrere Großunternehmen angekündigt, insgesamt mehr als 70.000 Stellen zu streichen.
(Reuters)
