Sony stellt GPS-Netbook vor
Vaio P mit Navigationssystem
Sony hat auf der Fachmesse CES in Las Vegas mit der neuen Vaio-P-Serie sein erstes Netbook vorgestellt. Der Achtzöller wiegt 640 Gramm und wird mit Windows Vista ausgeliefert. Das Vaio P ist etwa 24 mal zwölf Zentimeter breit.
Das Modell zeichnet sich durch eine für Netbooks außergewöhnliche hohe Bildschirmauflösung von 1.600 x 768 Pixel aus. WLAN und Bluetooth sorgen für die mobile Verbindung mit dem Internet und Peripheriegeräten. Der Akku soll bis zu vier Stunden durchhalten. Als Zubehör bietet Sony auch einen Akku an, der acht Stunden Mobilbetrieb erlauben soll.
Integriertes GPS-System
Von anderen Atom-Netbooks unterscheidet sich das Vaio P durch das integrierte GPS-System. Dank des mitgelieferten Kartenmaterials kommt dieses auch ohne Internet-Verbindung aus.
Die Geräte der P-Serie sind mit bis zu zwei Gigabyte RAM, einem Intel-Atom-Prozessor mit 1,3 GHz und einer 60-Gigabyte-Festplatte, die wahlweise durch eine 128 Gigabyte große SSD ersetzt werden kann, ausgestattet.
Stattlicher Preis
Der Preis des Sony-Netbooks: 900 US-Dollar (663 Euro). Damit hebt sich das japanische Unternehmen von seinen Mitstreitern auf dem Markt ab: Das "durchschnittliche" Netbook kostet etwa 300 bis 400 Euro.
Das Netbook wird in den Farben Schwarz, Rot, Grün und Kristall erhältlich sein. Der Verkauf des Geräts in den USA beginnt bereits Anfang Februar. Wann das erste Vaio P nach Österreich kommt, ist noch nicht bekannt.
