Logitech baut 15 Prozent seiner Stellen ab
Schlechtes Weihnachtsgeschäft drückt Bilanz
Der in der Schweiz ansässige Computerzubehörkonzern Logitech streicht 15 Prozent seiner weltweit rund 9.400 Stellen.
Der Hersteller von Computermäusen, Tastaturen und Webcams begründete die Maßnahme am Dienstag mit einem Einbruch des Einzelhandelsgeschäfts im Dezember.
Zugleich nahm Logitech seine im vergangenen Oktober bereits deutlich nach unten korrigierten Umsatz- und Ertragsziele vollständig zurück, ohne neue Ziele für das Ende März 2009 endende Geschäftsjahr 2008/2009 zu nennen.
Weitere Abschwächung erwartet
Die Restruktrierungen sollten im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2009/10 Wirkung zeigen, hieß es.
Logitech rechnet laut der Mitteilung in den kommenden Monaten mit einer weiteren Verschlechterung des Umfelds und richtet sich auf eine anhaltende Abschwächung ein.
Bereits Ende Oktober hatte der Hersteller, der sich über Jahre bei Gewinn und Umsatz ein Wachstum von 15 Prozent verordnet hatte, den Ausblick für das Geschäftsjahr 2008/09 auf ein Wachstum zwischen sechs und acht Prozent beim Umsatz und drei bis fünf Prozent beim Gewinn gesenkt.
(AP/Reuters)
