Erster Bericht zum NÖ-"Mobilfunkpakt"
Der vor über einem Jahr zwischen dem Land Niederösterreich und den Mobilfunkern vereinbarte "Mobilfunkpakt" wurde erstmals evaluiert.
Ende Oktober letzten Jahres einigten sich die Handybetreibern und Niederösterreich auf eigene Vorgaben für das Bundesland.
So sollen vor allem Sendeanlagen öfter mehrfach genutzt werden und im Gegenzug einige Masten abgebaut werden. In der Folge hob der nö. Landtag die Sendeanlagenabgabe, die mit Jahresbeginn 2006 in Kraft getreten wäre, wieder auf.
Jährlicher Bericht über Status Quo
Vereinbart wurde auch ein jährlicher Bericht über die Umsetzung durch eine gemeinsame Kommission.
Die wesentlichen Punkte des ersten Berichts betreffen laut Landeshauptmann Erwin Pröll [ÖVP] vom Samstag die Entwicklung der Anzahl der Masten, deren Mehrfachnutzung sowie die Entwicklung der Gebühren.
Dieses Papier wird laut Pröll derzeit erstellt und im Dezember der Öffentlichkeit präsentiert.
Die Vereinbarung zwischen dem Land und den Mobilfunkbetreibern sieht u. a. vor, den Anteil der einzeln genutzten Handymasten-Standorte von zwei Drittel auf ein Drittel zu reduzieren und sämtliche Effizienzgewinne an die Kunden weiterzugeben.
(APA)
