Kampagne gegen Schwarzkopien

Software
08.11.2006

Die Business Software Alliance [BSA] klärt über die rechtlichen Folgen des Einsatzes nicht lizenzierter Software auf.

Obwohl der Anteil an nicht lizenzierter Software in Österreich mit 26 Prozent europaweit immer noch am geringsten ist, rechnet die BSA für heuer mit einem leichten Anstieg der Rate.

"Das Netz zieht sich zu"

Um diesen Trend entgegenzuwirken, startet die Interessenvertretung zahlreicher großer Softwareunternehmen unter dem Titel "Das Netz zieht sich zu" eine Aufklärungskampagne über die rechtlichen Folgen des Einsatzes von Schwarzkopien.

Damit will die BSA Unternehmen klarmachen, dass der Einsatz nicht lizenzierter Software teuer werden kann. "Mittlerweile geht es um den harten Kern der Unternehmen, die illegale Software ganz bewusst einsetzten", sagte ein Sprecher der Interessenvertretung.

Schadenersatz

Bei ihren Aktionen setzt die BSA weiterhin auf Aufklärung, geht aber auch, falls es notwendig sein sollte, vor Gericht. Für heuer rechnet die BSA mit Schadenersatzzahlungen in Höhe von 300.000 bis 350.000 Euro.

(APA)