Erotik-Commerce in der Krise
Die längste Zeit galten Online-Sexangebote als einzige durchgehend Gewinn bringende E-Commerce-Branche.
Das hat sich in letzter Zeit laut Branchenkennern allerdings grundlegend geändert, weil einfach zu viele Sites dem Ruf des scheinbar sicheren Geldes gefolgt sind.
"Durch die Marktsättigung sind die Gewinnmargen dramatisch eingebrochen", folgert beispielsweise eine Studie der US-Akademie der Wissenschaften.
Branchen-Insider schätzen daher, dass mittelfristig nur ein Drittel der derzeitigen Anbieter auf dem enger gewordenen Markt überleben wird.
Angeblich setzt die Branche allein in den USA rund eine Mrd. USD um. Genaue Angaben existieren allerdings nicht.
Wer nichts wird, wird Sex-Site-BetreiberTauschbörsen spammen
Ein weiteres Problem für die Sexanbieter sind - genau wie für alle anderen Inhalte-Lieferanten - die Online-Tauschbörsen geworden.
Hier geht die Branche nach eigenen Angaben allerdings schon - ähnlich wie in Ansätzen die Musikindustrie - mit Fake-Files gegen den massenhaften Tausch ihrer Filme vor.
Die Anbieter "überschwemmen" dabei laut einem Mitarbeiter von Exploit Systems die Tauschbörsen mit Filmen, die man vor dem Betrachten mit der Kreditkartennummer online freischalten muss.
