Endspurt für Office 2003
Microsoft hat mit der Auslieferung der Beta-2-Version seines Office-Pakets begonnen.
Insgesamt sollen 500.000 Testkunden die Software erhalten. Microsoft hat Office 2003 vor allem für den Einsatz über das Internet in räumlich weit verstreuten Arbeitsgruppen ausgelegt.
Neue Anwendungen
Neben den üblichen Anwendungen wie Word, Excel, Powerpoint,
Access und Outlook enthält das Paket noch die Anwendungen InfoPath
und OneNote. Die endgültige Version von Office 2003 soll Mitte das
Jahres auf den Markt kommen.
Die MS-Aussendung dazuDie gesamte Office-Suite erhält ein einheitliches Namensschema. Outlook wird Office Outlook 2003, während etwa Word in Office Word 2003 umbenannt wird.
Wichtigste Neuerung ist die Integration von XML [Extended Markup Language]. Durch die strikte Trennung von Inhalt und Layout lassen sich so Dokumente auch auf anderen Systemen, aber auch Produkten anderer Hersteller ohne Kompatibilitätsprobleme einsetzen.
Auf Daten in anderen Apps zugreifen
Dabei soll die Komponente "InfoPath" vor allem das Sammeln von
Informationen beschleunigen. Die Benutzer können damit dynamische
Formulare schaffen, die Informationen automatisch über XML an die
gewünschte Stelle weitergeben. Dank XML können "Smart Documents"
auch auf die Daten in anderen Applikationen zugreifen.
Einblicke in den Windows-XP-NachfolgerKurznotizen für Tablet-PCs und Notebooks
OneNote ist vor allem für die einfache Erstellung und Verwaltung von Kurznotizen auf Tablet-PCs, Notebooks und PCs gedacht. Die Notizen können leichter durchsucht und organisiert werden.
Daneben verspricht Microsoft einige Veränderungen in Office Outlook 2003. Neben einer verbesserten Verwaltung der Mails sollen "intelligente" Spam-Filter-Tools für eine Entlastung der Benutzer sorgen.
Office stellt die größte Cash-Cow des Softwarekonzerns dar. Die Abteilung "Information Worker", deren Löwenanteil die Office-Produkte ausmachen, zeichnet für 2,4 der 8,5 Milliarden USD MS-Umsatz des letzten Quartals verantwortlich. Auf der Gewinnseite hat die Abteilung einen noch größeren Einfluss: 1,88 der 3,25 Milliarden Euro Gewinn wurden mit Office & Co erzielt.
