Singapur will Internet-User erziehen
Nachdem Singapur von Kaugummis befreit und Strafen für das Nichtbetätigen der Klospülung eingeführt wurden, widmet sich das Land nun der Erziehung der Internet-User.
Die "Cyber Wellness Task Force" möchte die User dahingehend erziehen, keine Spam-Mails mehr zu schicken, in Chats ihren richtigen Namen anzugeben und keine pornografischen Webseiten zu besuchen. Die Empfehlungen der Gruppe sind jedoch nicht per Gesetz festgelegt.
Der Vorsitzende der Task-Force bezeichnet die Zielsetzung als Versuch, "eine Cyberkultur zu schaffen, die in Harmonie mit unserem nationalen Ethos steht".
Software soll "Kuppler" sein
Mit einem Computerprogramm namens "Escapade" versucht die Behörde
für gesellschaftliche Entwicklung des Stadtstaates die Einwohner
dazu anzuregen, zu heiraten und Kinder zu bekommen.
Kuppelhilfe für SingapurImmer wieder "Verhaltens"-Kampagnen
In Werbekampagnen, öffentlichen Workshops und auf speziellen Webseiten für Eltern und Kinder sollen die neuen Verhaltensrichtlinien den Usern näher gebracht werden.
Die südostasiatische Millionenmetropole startet jedes Jahr zahlreiche Kampagnen, unter anderem um die Leute zu mehr Lächeln zu bewegen, anderen Straßenteilnehmern zuzuwinken und ihr Handy während einer Kinovorführung auszuschalten.
Eine Kampagne letzten Monat erklärte den Leuten, wie sie sich bei einem Valentinstag-Rendezvous zu benehmen hätten.
