FT übernimmt Mobilcom-UMTS-Schulden
Das deutsche Mobilfunkunternehmen Mobilcom ist seine Schulden aus dem Einstieg in die neue UMTS-Technik endgültig los.
Großaktionär France Telecom [FT] habe den Vertrag unterzeichnet, mit dem die Franzosen rund 7,1 Milliarden Euro Schulden von Mobilcom übernehmen, teilte Mobilcom mit.
Zuvor hatten die Hauptversammlungen von Mobilcom und FT den Verträgen zugestimmt. Neben FT haben auch die Banken und die Lieferanten Nokia und Ericsson unterzeichnet.
Rekordschulden: Schwere Zeiten für France TelecomVergleichsvereinbarung kommt
Mit dem Vertrag sei auch die letzte Bedingung der Vergleichsvereinbarung zwischen Mobilcom und FT erfüllt, heißt es in der Mitteilung.
Mobilcom will sich nun auf das Geschäft als Mobilfunk-Provider konzentrieren, also den Vertrieb von Handys und Verträgen für andere Netzbetreiber.
Das Festnetz wurde bereits an die Tochter Freenet.de verkauft. Für die bereits gebauten UMTS- Sendeanlagen interessieren sich O2 und E-plus. Die Anlagen müssen bis Ende März verkauft sein oder werden wieder abgebaut. Die rund acht Milliarden Euro teure UMTS-Lizenz gilt hingegen als unverkäuflich.
