03.03.2003

NO THANKS

Bildquelle: Sega

Sega will nicht zu Microsoft

Der japanische Videospielehersteller Sega hat Gespräche über einen Einstieg des US-Softwarekonzerns Microsoft dementiert.

Daneben sei auch keine Allianz mit dem Konkurrenten Electronic Arts [EA] geplant, erklärte das Unternehmen heute in Tokio.

Die Sega-Aktie hatte am Freitag fast 16 Prozent zugelegt, nachdem das "Wall Street Journal" über angebliche Verhandlungen mit Microsoft und EA berichtet hatte. Demnach gab es Gespräche über eine Teil- oder Komplettübernahme.

Anfang 2001 zog sich das Unternehmen dann aber aus dem Hardware-Geschäft zurück und stellte den Verkauf seiner Konsole Dreamcast ein. Danach konzentrierte sich das Unternehmen vollkommen auf die Produktion von Videospiel-Software.

Microsoft ist mit der Xbox Ende 2001 ins Geschäft mit Videospielkonsolen eingestiegen.

Am 13. Februar hatte Sega eine Fusion mit dem japanischen Hersteller von Spielhallen-Flippern, Sammy, angekündigt, die bis Oktober vollzogen werden soll. Seitdem war die Sega-Aktie auf Talfahrt gegangen. Analysten hatten bezweifelt, dass die Fusion tatsächlich zu Stande kommen werde.