Samsung entwickelt leichtere OLEDs
Samsung will zusammen mit dem US-Technologieunternehmen Vitex Systems organische Displays [OLED] entwickeln, die um 50 Prozent dünner sind als bisherige Modelle.
In einer ersten Phase wird der südkoreanische Konzern die benötigten Mittel für das Forschungsprogramm von Vitex bereitstellen. Über die Höhe der Unterstützung gaben die Unternehmen keine Auskunft.
Ein Vitex-Sprecher sagte, dass daran gearbeitet wird, erste Modelle Ende 2004 auf den Markt zu bringen. Analysten glauben, dass es noch zehn Jahre brauchen wird, bevor OLEDs LCDs ablösen können.
Zurzeit kommen organische Displays nur in kleinen Geräten wie Handhelds und Handys zum Einsatz. Allerdings erwarten sich viele Unternehmen, dass in den kommenden zehn Jahren OLEDs auch für Notebooks interessant werden könnten.
Organische Displays vor dem BoomBesonders empfindlich
Da OLEDs keine Hintergrundbeleuchtung benötigen, sind sie dünner und leichter als vergleichbare LCDs. Gleichzeitig bieten OLEDs einen größeren Sichtwinkel, schnellere Reaktionszeiten sowie höhere mechanische Widerstandsfähigkeit.
Allerdings sind diese Displays besonders empfindlich gegenüber Feuchtigkeit und oxidieren leicht, weswegen ein besonderer Schutz erforderlich ist.
Hier setzt Vitex mit seiner Dünnfilm-Technologie an, die das Display so effektiv schützen soll wie eine Glasplatte. Der Schutzfilm wird direkt auf das OLED-Material aufgebracht und ersetzt eine zweite Glasplatte oder Stahlfolie auf der Rückseite des Schirms.
Vitex
