Die Exponet trotzt der IT-Krise
Die Dauerkrise der IT- und Telekom-Branche, die sich bei so gut wie allen Messen mit teils schweren Rückgängen in der Ausstellerzahl niedergeschlagen hatte, geht an einer Messe anscheinend spurlos vorüber.
"Nach 418 im Jahr 2002 haben wir heuer 430 Aussteller", sagte Kirstin Möller, Marketingchefin von DC Messen, dem Veranstalter der Exponet, zur futureZone. 2003 seien nicht nur alle relevanten Player wieder vertreten, nach zwei Jahren Abstinenz sind auch die jeweiligen Branchenführer Cisco und SAP in das Austria Center zurückgekehrt.
Die Exponet startet morgen und dauert bis 13. des Monats.
Erst vor wenigen Tagen hatte der Weltmarkführer CeBIT trotz erstmaliger Öffnung der Messe für Unterhaltungselektronik ein Ausstellerminus von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr bekannt gegeben.
Die CEBIT mit ProblemenNicht mehr so lockere Budgets
Der Tatsache, dass "die Marketingbudgets nicht mehr so locker sitzen", habe man durch individuell auf die einzelnen Firmen zugeschneiderte Programme gegengesteuert, so Möller weiter.
Die Rechnung der Veranstalter, dass die EU-Erweiterung den Messestandort Wien aufwerten würde, sei ein weiterer Faktor für den anhaltenden Erfolg der Exponet. Für viele Unternehmen sei nun offenbar der richtige Zeitpunkt gekommen, in das zu erwartende Wachstum zu investieren.
Briten in Wien
Passend dazu ist erstmals ein Gemeinschaftsstand britischer
Firmen in Wien vertreten, organisiert von der Botschaft
Großbritanniens in Wien. Gerade im Zuge der Osterweiterung werde
diese Art von Zusammenarbeit mit Ausstellern aus dem gesamten
EU-Raum immer wichtiger werden, so Möller abschließend.
Die Aussteller
