Blecherne Haushaltshilfe für Senioren
Der japanische Mitsubishi-Konzern hat einen Roboter auf Rädern entwickelt, der vor allem allein lebenden Senioren und Kranken im Alltag zur Hand gehen soll.
Der einen Meter große Haushaltsbot im quietschgelben Barbapapas-Look verfügt über integrierte Kameras und Sprach- und Gesichtserkennungsfähigkeiten.
"Wakamaru" kann mit seinem Wortschatz von 10.000 Wörtern einfache Konversation a la "You're home late. What have you been up to?" betreiben.
Auch kann er an die Einnahme oder Nebenwirkungen von Medikamenten erinnern.
Ruft um Hilfe
Der Roboter läuft mit Linux-Betriebssystem und ist mit dem
Internet verbunden. Der 30 Kilogramm schwere Blechhelfer kann darauf
programmiert werden, das Haus zu bewachen, sobald er dann laute
Geräusche hört oder in Abwesenheit seines Besitzers Schatten einer
sich bewegenden Person erkennt, ruft er via Handy oder E-Mail Hilfe.
Mitsubishi Heavy IndustriesSelbstständiges Aufladen
Auch wenn sein menschlicher Besitzer zum Beispiel zu lange im Badezimmer bleibt, erahnt "Wakamaru" einen Notfall und kann anderswo lebende Familienmitglieder alarmieren.
Der Akku des rollenden Haushaltshelfers hat eine Betriebsdauer von zwei Stunden, neigt er sich dem Ende zu, findet er von selbst seine Ladestation.
Mitsubishi Heavy will "Wakamaru" im April nächsten Jahres zum Preis von rund einer Million Yen [7.717 Euro] auf den Markt bringen und hofft, jährlich rund 10.000 Roboter verkaufen zu können.
