Milliardenschaden durch Wurm-Angriff
Die Wurm-Attacke vom Wochenende hatte in den USA weit schlimmere Auswirkungen als zunächst angenommen.
Noch am Montag waren viele Sites zum Beispiel von Kreditunternehmen außer Betrieb. Der Schaden geht vermutlich in die Milliarden USD. Der Angriff sei "vergleichbar mit dem Schlimmsten, was das Internet bisher erlebt hat", sagte der Computerexperte Miles McNamee.
Die Regierungen der USA und Kanadas räumten ein, dass sie vor allem davon überrascht wurden, dass der Internet-Angriff auch deutliche Auswirkungen auf Bereiche des alltäglichen Lebens hatte, die bisher als weitgehend sicher galten.
So funktionierten in Seattle am Samstag für mehrere Stunden die Notrufnummern von etlichen Polizei- und Feuerwehrbezirken nicht. Und auch die Geldautomaten der Bank of America, einer der größten US-Banken, waren außer Betrieb.
Urhebersuche nach Wurm-Angriff"Kollateralschäden"
Einer der Berater von US-Präsident George W. Bush für Computersicherheit, Howard Schmidt, sprach von "Kollateralschäden".
Bisher sei nur darüber geredet worden, dass auch andere wichtige elektronische Systeme von einem Internet-Angriff betroffen sein könnten. Die Abhängigkeiten der verschiedenen Systeme müssten jetzt untersucht werden.
