15.01.2003

HANDY.AT

EMTS befreit sich von "Altlasten"

Der mit Verlusten kämpfende Salzburger Handydienstleister EMTS zieht sich aus den beiden Märkten Schweiz und Monaco zurück und befreit sich damit im Zuge seines Sanierungskurses von Altlasten.

Wie das in Zürich börsennotierte Unternehmen am Dienstagabend mitteilte, sei EMTS in der Schweiz mit drastischen Verlusten ohne eine Perspektive auf Besserung konfrontiert. Ebenfalls fix ist der Rückzug aus Monaco. Die dortige Geschäftsentwicklung sei nicht in dem Maß positiv gewesen wie geplant, hieß es.

2002 in die Verlustzone

Die EMTS-Gruppe musste in den ersten drei Quartalen 2002 einen Betriebsverlust inklusive Restrukturierungskosten von 17,7 Mio. Euro hinnehmen, nach einem Gewinn von 8,2 Mio. Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Das EBITDA drehte von plus 17,5 Mio. Euro auf minus 5,4 Mio. Euro in die Verlustzone. Für das Gesamtjahr 2002 rechnet EMTS mit einem Umsatz von rund 127 Mio. Euro, 2001 waren noch 163,1 Mio. Euro erlöst worden.